Abschlusstreffen des Netzwerkes „Lernen im digitalen Alltag“

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Evaluation und Zielbestimmung für die weitere Arbeit an der Schule waren die Schwerpunkte des Abschlusstreffens unseres Netzwerkes „Lernen im digitalen Alltag“. Die Organisation der zweitägigen Veranstaltung war wieder einmal hervorragend durch die DKJS organisiert. Als Input gab es 2 interessante Vorträge, einerseits von Frau Prof. Birgit Eickelmann von der Universität Paderborn und andererseits von Frau Barbara Riekmann, ehemalige Schulleiterin der Max-Brauer-Schule in Hamburg. Prof. Eickelmann stellte die Ergebnisse der ICILS Studie von 2013 vor, welche interessante Details über die Veränderung von Lern- und Schulkultur durch Digitalisierung offenbarte. Die Ergebnisse sind erst im November 2014 veröffentlicht worden, können also taufrisch Auskunft über den derzeitigen Stand geben. Dabei hob sie noch einmal hervor, dass sich Kreis unserer Netzwerkschulen zu den Leuchttürmen auf diesem Gebiet gehören. Die ICILS Studie, welche fortgeführt wird, soll Impulse für die Schul- und Unterrichtsentwicklung geben. Interessanterweise tut sich Deutschland einmal wieder schwer auf diesem Gebiet und stellt nur Mittelmaß dar. Wir fühlten uns einmal mehr in unserem Werdegang bestätigt, sehen aber auch noch viel Arbeit in nächster Zeit auf uns zukommen.

Barbara Rieckmann stellte die Installation von Lernbüros an ihrer ehemaligen Schule, das Aufbrechen von festeingefahrenen Zeitschienen im Unterrichtsalltag und die Neuorganisation einer ganzen Schule vor. Der Einsatz von Tablets wäre eine tolle Ergänzung gewesen und steht jetzt auch auf der Wunschliste der Max-Brauer-Schule. Kollegen unserer Schule besuchten unlängst die Max-Brauer-Schule, um sich Anregungen für unsere Arbeit zu holen. Der Ansatz von individualisiertem Lernen ist eine Parallele zu unseren Erfahrungen bei der Arbeit mit Tablets.

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