Forscherwochen auf dem iPad

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Zweimal jährlich finden bei uns an der Schule sogenannte Forscherwochen statt, in denen die Schüler zu selbstgewählten Fragestellungen eigenverantwortlich Lernprodukte erstellen. Ein oder mehrere Leitfächer geben die grobe Richtung vor, die konkreten Arbeitsaufgaben findet jeder Schüler alleine bzw. in Partnerarbeit. Ein Tagebuch und ein Lernportfolio soll dabei Eigenverantwortung, eigenständige Planung und die Selbstkontrolle fördern. Die Wahl der Arbeitsmittel obliegt jedem Schüler selbst, d.h. der Einsatz des iPads ist auch von Gruppe zu Gruppe unterschiedlich. Allein die Auswertung der Woche ist in digitaler Form von jedem Schüler auf einer DIN A4 einzureichen.

Interessant ist bei der Abschlussveranstaltung, wie vielfältig die Arbeitsergebnisse ausfallen können. Eine Keynotepräsentation ist bei den meisten 9.Klässlern schon Standard, daneben ist das klassisch erstellte Plakat (mit Kleber und Schere) noch verbreitet, aber auch eine Fotoshow oder ein Video kamen zu Einsatz. Der Videoclip ist besonders bei den Jungen beliebt, wohingegen die Mädchen das iPad oft als klassisches Rechercheinstrument nutzen. Wohltuend empfinde ich aber auch, dass sich nicht bei allen Schülern alles nur auf das iPad reduziert. Ideen und Neugier ist nach wie vor der Schlüssel zum Erfolg, dann lassen sich viele Dinge auch erst mit digitaler Technik realisieren. Persönlich würde ich mir einen größeren Einsatz von Pages bei der Erstellung von Plakaten, welche im Anschluss auch farbig ausgedruckt werden können, wünschen. Die iPads geben es her und die Ergebnisse sehen professioneller aus. Die Druckkosten für ein fertiges Plakat übersteigen auch nicht die oftmals einzeln ausgedruckten Fotos, welche ausgeschnitten, aufgeklebt und manchmal mangels Platz auf dem Plakat ungenutzt entsorgt werden.

Ein Video macht sich oft gut als Einstieg in ein Thema oder für die Bewältigung einer ganzen Aufgabe. Das Beispiel von Tony und Niklas, welche auch unsere Trickfilmwerkstatt leiten, beweist dies ganz gut.

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