Pixelmator die Photoshop Alternative für das iPad

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Digitale Bildbearbeitung ist Bestandteil des Rahmenplans Informatik in MV. Da auf unseren Schul-PCs das kostenfreie Paint.NET installiert ist, lief der Unterricht weitgehend mit diesem Programm ab. Die Schüler konnten soweit vorhanden, das Programm auf dem eigenen PC nutzen. Einige nutzten sogar das nicht mehr im Handel erhältliche Adobe Photoshop CS 2, welches Adobe im letzten Jahr kostenfrei für den Privatanwender zur Verfügung stellte. Für unsere diesjährigen 9.Klässler sollte alles anders werden, da unser iPad auch zum Einsatz kommen sollte. Das von Paint.Net verwendete Datei-Format PND, gibt anderen Programmen Rätsel auf und kann nur durch ein PlugIn PSD-Formate erstellen. Daher kommt in diesem Jahr GIMP auf unseren Rechnern zum Einsatz, die mächtige Open Source Alternative zu Photoshop. GIMP kann ähnlich viel und vor allem mit PSD-Formaten spielend umgehen.Für den Unterricht ist dieses Programm eigentlich schon viel zu mächtig. Grundlagen in der digitalen Bildbearbeitung mit Ebenentechniken, Filtern, Bildkompositionen sind aber durchaus vermittelbar.

Dateiformate in Pixelmator
Dateiformate in Pixelmator
Ebenen in Pixelmator
Ebenen in Pixelmator

Um das Ganze dann abzurunden und auf einem mobilen Gerät zu verwenden, kommt PIXELMATOR für das iPad ins Spiel. Ebenentechniken und PSD-Formate sind für diese App keine Fremdwörter, so dass wieder Device übergreifend gearbeitet werden kann. Der Preis von 4,99 € zeigt schon, dass es sich um eine höherwertige App handelt. Wir nutzten allerdings kurz vor den Sommerferien die 99 Cent Aktion zur Installation auf den Schüler-iPads. Sicher gibt es viele auch kostenfreie Apps, welche mit Filtern und diversen Verfremdungen arbeiten, die für den Post auf Instagram, Facebook oder Co. reichen. Um sich Hintergrundwissen über die grundsätzlichen Techniken der digitalen Fotobearbeitung zu erarbeiten, sollte dann aber doch zu Photoshop, GIMP oder auch Pixelmator greifen. Genau das tun wir mit hoffentlich tollen Ergebnissen in unserem Unterricht. Für ein mobiles Gerät ist diese App alle Achtung, wenngleich die Arbeit auf dem Mac schneller von der Hand geht.

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