Trickfilmer begeistern auf dem Nautilus Kinderfilmfest

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Unsere AG „Trickfilm“ hat es mal wieder geschafft, dass einer ihrer eingereichten Beiträge für das Nautilus Kinderfilmfest Mecklenburg-Vorpommern in Wismar ausgesucht wurde. Auch wenn Temperaturen um die 32°C die jeweils 3stündige An- und Abreise mit der Bahn zur Tortur machten, der Besuch dieses liebevoll vorbereiteten Festivals hatte sich gelohnt. Bemerkenswert war dabei, dass unser Film „Süße Überraschungen“ der einzige nicht professionell betreute Beitrag auf diesem Festival war. Uns blieb mal wieder nur aus der Not eine Tugend zu machen und unsere iPads audiovisuell zu nutzen. Das Ergebnis konnte sich trotzdem sehen lassen und sollte Ansporn für alle anderen Schüler unserer schule sein.

In der AG „Trickfilm“ versuchen sich immer montags Schüler der Klassen 5 bis 8 in StopMotion Technik. Zum Einsatz kommen dabei verschiedene Utensilien von Lego, Playmobil, Naturmaterialien oder Papierschnitte. Am Schuljahresanfang wurden einige Beispiele präsentiert und die Kids mit einem Storyboard vertraut gemacht. Dann ging es ans Ideen sammeln und der Erstellung einer Planung in Form eines Storyboardes. Es folgten Wochen mühsamen Drehens, da immer nur 2 Stunden zur Verfügung standen und alles auf- und abgebaut werden musste. Einige Trickfilmer hatten damit schon ihre Mühe und gaben vorzeitig auf. Ein wenig Ausdauer und Kreativität gehören für einen Film von der Planung bis zur endgültigen Fertigstellung schon dazu. Ein Wochenprojekt wäre dafür sicher effektiver. Letztendlich standen Schnitt, Vertonung und Export in ein brauchbares Format an. Nach dem Einreichen der Beiträge blieb die Hoffnung auf eine Teilnahme.

Für ein Team erfüllte sich der Traum von der großen Leinwand. Johannes Leiding, Jonas-Anton Schares und Tim Pokrandt wurden mit ihrem Beitrag für das Festivalprogramm ausgesucht. Ihr kleiner Trickfilm „Süße Überraschung“ bekam von dem vorwiegend jungen Publikum spontanen Applaus und das war neben der Urkunde samt kleinen Preisen sicherlich der größte Lohn für die aufwendige Arbeit. Insgesamt hatten die Veranstalter viele Aktivitäten auf dem Gelände des Landesfilmbüros vorbereitet. So konnte man Filmklappen basteln, Filmdosen bemalen oder auf einer Legobörse neue Figuren für den nächsten Film eintauschen.

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