AirDrop, die clevere Tauschoption

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Der Dateiaustausch erfolgt bei uns in der Regel per Email oder über unseren WebDAV-Server. Das klappt eigentlichl sehr gut, manchmal wünscht man sich aber eine schnellere Option. Genau an dieser Stelle setzt AirDrop an. In unserem Ganztagskurs „Trickfilmwerkstatt“ nutzen wir diese Option des Dateisharings. So können Videoclips, welche ein Team an einem iPad erstellt hat im Anschluss auf mehrere iPads verteilt werden. Jedes Teammitglied hat so die Option die Weiterbearbeitung mittels iMovie in Eigenregie durchzuführen und sich in den Grundfertigkeiten des Videoschnitts einzuarbeiten. Diese Funktion ist leider nur auf unseren iPad minis verfügbar.

Da inzwischen auch weitere Apps die Airdropanbindung erhalten haben, können neben Videos und Fotos auch bereits alle iWork Dokumente versandt werden. In unseren iPad-Klassen haben alle Schüler ihr iPad mit einen auf sie zurückzuführenden Namen versehen. Damit könnte man bei Einschalten der AirDrop-Funktion schnell und deutlich die Namen der zu versendenden Datei zuordnen. Soweit die Theorie, leider klappt dies in der Praxis bei unseren iPad 2 nicht, da diese Funktion erst ab der 4.Generation unterstützt wird. PhotoSync heißt heißt deshalb unsere alternative App für das iPad 2. Leider funktioniert diese nicht mit iWorks, so dass in diesem Fall nur der Umweg über den WebDAV-Server notwendig ist.

Hoffnung naht, da Apple vor kurzem das iPad 2 aus dem Portfolio genommen hat und endlich das iPad 4 als Einstiegsgerät anbietet. Der Preis ist dabei auch stabil geblieben, also fortan mehr Leistung zum gleichen Preis. Für unsere künftigen 7.Klassen sollte der Dateiaustausch mit AirDrop innerhalb des Klassenraumes also noch smarter vonstatten gehen.

 

Erreichbar ist die Funktion seit iOS7 schnell im Kontrollzentrum, das über einen Wisch von unten nach oben zu erreichen ist. Dort können die Einstellungsmöglichkeiten von Airdrop und Airplay (wichtig für die drahtlose Präsentation über einen Beamer) sehr schnell konfiguriert werden. Man entscheidet selbst, ob man seinen Kontakten, jedem oder niemandem die AirDrop Funktion zur Verfügung stellen möchte und erhält nach Freigabe eine Aufforderung, ob man die Datei annehmen möchte oder nicht. Vorher müssen allerdings Bluetooth und WiFi aktiviert sein.

 

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